Rafting der Extraklasse: Schwierigkeitsgrade IV und V
Wer bereits mehrere Rafting-Touren absolviert hat und die nächste Stufe des Abenteuers sucht, der ist bei Schwierigkeitsgrad IV und V genau richtig. Diese Wasserstufen bieten komplexe Stromschnellen, starke Strömungen und technische Herausforderungen, die echte Teamarbeit und Erfahrung erfordern.
Was bedeutet Schwierigkeitsgrad IV und V?
Die internationale Schwierigkeitsskala geht von I (leicht fließendes Wasser) bis VI (unbefahrbar gefährlich). Stufe IV bedeutet: Starke Strömungen, unregelmäßige Wellen und Walzen, präzise Manöver notwendig. Stufe V: Extrem schwierig, lange Stromschnellen, starke Gefälle, intensive Vorbereitung und erfahrene Guides zwingend erforderlich.
Voraussetzungen für Klasse IV/V Touren
Körperliche Fitness ist der erste Grundsatz: Kraftvolle Paddelschläge und schnelle Reaktionen sind bei diesen Schwierigkeitsgraden unerlässlich. Außerdem solltest du bereits mehrere erfolgreiche Touren der Klassen II und III absolviert haben. Rettungsschwimmen-Kenntnisse und die Fähigkeit zum Selbstrettung sind von Vorteil.
Ein erfahrener Guide ist bei diesen Touren Pflicht. Er kennt den Fluss, erkennt Gefahren rechtzeitig und kann im Notfall schnell reagieren. Die Sicherheitsausrüstung – Neopren, Helm, Schwimmweste und spezieller Trockenanzug – muss perfekt sitzen.
Die besten Klasse IV/V Flüsse in der Alpenregion
Die Ötztaler Ache in Tirol bietet einige der anspruchsvollsten Rafting-Abschnitte im deutschsprachigen Raum. Der Ötztalabschnitt mit dem Einser-Slot ist für erfahrene Paddler legendär. In der Schweiz bietet der Obere Inn im Engadin großartige Möglichkeiten, die Rhône im Wallis ebenfalls.